Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Garten wärmen, erwacht auch der Spielturm aus seinem Winterschlaf. Die dicken Jacken verschwinden, der Bewegungsdrang wächst und aus ein paar Holzbalken wird wieder ein Ort voller Fantasie, Kreativität und Abenteuer. Für Ihre Kinder bedeutet das: klettern, schaukeln, rutschen, immer wieder von vorn. Für Sie bedeutet es: Freude darüber, dass sie sicher und im eigenen Garten spielen können. Genau jetzt ist der ideale Moment, Ihren Spielturm auf den Frühling vorzubereiten und die Spielumgebung fit für viele unbeschwerte Stunden draußen zu machen.
Wir zeigen Ihnen 5 einfache, aber entscheidende Schritte, mit denen Sie Ihren Spielturm im Handumdrehen frühlingsfit machen.
1. Gründlicher Stabilitätscheck: Wackelt etwas?
Über den Winter kann sich das Holz aufgrund der Luftfeuchtigkeit ausdehnen. Jetzt im Frühling wenn die Temperaturen wieder steigen, zieht es sich zusammen. Dadurch können sich Schrauben lockern und die gesamte Konstruktion etwas an Stabilität verlieren.
Was Sie prüfen sollten:
- Wackelt der Turm, wenn Sie kräftig drücken oder ziehen?
- Sitzen alle Balken fest in ihren Verbindungen?
- Sind Stützbalken im Boden noch stabil verankert?
Was zu tun ist:
- alle Schrauben und Bolzen nachziehen
- lockere Bodenverankerungen nachjustieren
- rostige Schrauben austauschen
- eventuelle Risse im Holz markieren und im Blick behalten
Tipp: Achten Sie besonders auf hohe Elemente wie Podeste oder Schaukelquerbalken – hier wirken die größten Kräfte.
2. Holzpflege und Oberfläche: Wie fühlt sich das Holz an?
Unsere Spielgeräte sind werkseitig kesseldruckimprägniert. Das bedeutet, dass das Holz dauerhaft gegen Fäulnis, Insekten- und Pilzbefall geschützt ist. Sie müssen den Spielturm also nicht zusätzlich streichen oder lasieren um einen hochwertigen Schutz zu erreichen.
Mit den Jahren kann das Holz jedoch durch Witterungseinflüsse vergrauen. Das ist kein Qualitätsmangel und für die Standfestigkeit völlig unbedenklich. Wenn Sie die Optik auffrischen möchten, können Sie den Spielturm mit einer schützenden Lasur oder Dauerschutzfarbe anstreichen. Dafür wird der Spielturm gründlich gereinigt und das Holz leicht angeschliffen.
Durch natürlcihe Witterungseinflüsse können sich an kleinen Rissen und Astlöchern gelegentlich Holzsplitter bilden. Diese sollten abgeschliffen werden, damit sich niemand piekst.
Prüfen Sie das Holz auf:
- weiche Stellen (Hinweis auf beginnende Fäulnis)
- Risse und Spreißelbildung
- dunkle Verfärbungen (möglicher Schimmel- oder Pilzbefall)
Empfohlene Maßnahmen:
- Splitter sorgfältig abschleifen
- lose Holzfasern entfernen
- bei sichtbarer Fäulnis: betroffene Balken austauschen
3. Rutschen, Schaukeln und Kletterelemente: Läuft noch alles rund?
Die beweglichen Teile eines Spielturms verdienen besondere Aufmerksamkeit – hier steckt jede Menge Bewegung, Schwung und Spaß drin. Wenn Sie Rutsche, Schaukeln oder Kletterelemente über den Winter nicht abmontiert haben, lohnt sich jetzt ein genauer Check.
Checkliste für bewegliche Elemente:
a. Rutsche
- Sitzt die Rutsche fest verankert?
- Ist die Oberfläche frei von Rissen?
- Lassen sich Schrauben oder Abdeckkappen gut fixieren?
b. Schaukel
- Sind Schaukelhaken frei von Rost?
- Sind Seile oder Ketten unbeschädigt?
- Sind Sitze intakt und sauber?
c. Kletterwand und Kletterseile
- Sitzen alle Klettersteine fest?
- Gibt es Ausfransungen an Seilen?
- Sind Griffe noch gut zu greifen?
Was zu tun ist:
- rostige Metallteile austauschen
- Klettersteine nachziehen
- Seile oder Ketten bei sichtbarem Verschleiß ersetzen
- Kunststoffteile mit milder Seifenlauge reinigen
4. Sicherheitszonen prüfen: Genug Platz für große Sprünge?
Ein oft unterschätzter Punkt ist der Freiraum rund um den Spielturm. Kinder schwingen weit, landen nach der Rutsche schnell am Boden oder springen voller Energie ab.
Darauf sollten Sie achten:
- mindestens 2 Meter Abstand zu Zäunen, Mauern und anderen Hindernissen,
- keine harten Gegenstände in der Nähe: Blumentöpfe, Gartengeräte, Steine, etc.,
- freie Fläche unter Schaukeln und Kletterbereichen
Fallschutzmaterial prüfen
Unter stark beanspruchten Bereichen wie Rutsche, Schaukel und Kletterwand sollte der Boden stoßdämpfend sein. Beliebt sind:
- Fallschutzmatten
- Rindenmulch
- Holzhackschnitzel
- lockerer Sand
Ist der Boden mit der Zeit hart geworden, füllen Sie einfach Mulch oder Sand nach.
Wenn Sie Fallschutzmatten verwenden, kontrollieren Sie diese auf mögliche Mängel und reinigen Sie sie mit Wasser, mildem Reinigungsmittel und einer Bürste. So bleiben sie sauber und können ihre Funktion optimal erfüllen.
Reinigung: Ein sauberer Spielturm ist ein sicherer Spielturm
Eine gründliche Reinigung sorgt nicht nur für eine schöne Optik, sie unterstützt auch Lebensdauer und Sicherheit des Spielturms.
Reinigungsmaßnahmen im Frühling:
- Algen, Moos oder Schmutz mit Bürste und Wasser entfernen
- Rutsche mit lauwarmer Seifenlauge reinigen
- Metallteile von Schmutzresten befreien
- Spinnweben und Laub aus Ecken entfernen
Warum das wichtig ist:
- Algen machen Oberflächen rutschig
- Schmutz kann rostige Schrauben und kleine Schäden verdecken
- Feuchtigkeit begünstigt Fäulnis und Pilzbefall
Tipp: Verzichten Sie auf Hochdruckreiniger – sie rauen die Holzoberfläche auf und machen sie anfälliger.
Fazit: Ein sicherer Spielturm – entspannter Spielspaß im Frühling
Mit wenigen, gut geplanten Schritten machen Sie Ihren Spielturm sicher, stabil und bereit für den Frühling. Die Kombination aus Stabilitätscheck, Holzpflege, Funktionsprüfung, Fallschutz und Reinigung schafft eine ideale Spielumgebung für fröhliche Gartenabenteuer.
Das Schöne daran: Viele dieser Maßnahmen lassen sich an einem einzigen Nachmittag erledigen und sorgen für eine ganze Saison voller unbeschwerter, fröhlicher Spiele im eigenen Garten.
Viel Freude in der nächsten Gartensaison wünscht Ihnen Anschütz.shop.